1922

Trotz ungünstiger Umstände - Die Ruhrbesetzung lag in der Luft, Reparationszahlungen hatten die deutsche Wirtschaft erheblich geschwächt und eine Inflation unbekannten Ausmaßes wurde erwartet – gründet Wilhelm Heinrich Steinhaus die Firma W. Steinhaus & Co. GmbH (1930 umbenannt in SIEBTECHNIK GmbH).

1945 - 1949

Die Anfangsjahre sind geprägt von stetigen Erweiterungen des Produktionsprogramms und der Eigenfertigung. So beginnt die Eigenfertigung von Schwingsieben und Entwässerungszentrifugen für Feinkohle im Jahr 1945, gefolgt vom Bau der ersten Siebschneckenzentrifuge Typ „KONTURBEX“ im Jahr 1949.

1950 - 1959

Mit der Erweiterung des Produktionsprogramms
um Labor- und Zerkleinerungsgeräte werden die
bisherigen Werkstätten zu klein. Auf der Weseler
Straße im Hafengebiet in Mülheim werden neue
Werkshallen und die Versuchsanstalt gebaut. Dadurch
kann das Produktprogramm weiter wachsen.
1959 wird die erste Dekantier-Zentrifuge
gebaut. Die Verwaltung zieht in das Gebäude am
Solbad Raffelberg.

1960 - 1973

Nach dem Tode von Wilhelm Heinrich Steinhaus im Jahr 1960 wird die Unternehmensgruppe zunächst von seiner Ehefrau geleitet und später von einer Holding geführt. Doch auch nach dem Tod des Gründers entwickelt sich die SIEBTECHNIK GmbH erfolgreich weiter. So wird das Produktprogramm Anfang der 1970er Jahre um Probenahmeanlagen, Schubzentrifugen und Großsiebmaschinen erweitert.

1974 - 1990

Im Jahr 1974 tritt Robert Steinhaus, Großneffe des
Gründers, in die Geschäftsführung des Unternehmens
ein. Aufbauend auf das Unternehmenskonzept
seines Großonkels leitet er mit großem
Engagement die Phase einer verstärkten internationalen
Ausrichtung des Unternehmens ein.
Im Verbund mit der stetig wachsenden Unternehmensgruppe
entwickelt Robert Steinhaus die
SIEBTECHNIK GmbH zur heutigen Größe und
weltweiten Bedeutung. So kann die SIEBTECHNIK
GmbH 1986 den Bau der bis dahin weltweit
größten Probenahmeanlage für Kohle in
Qinhuangdao / VR China verzeichnen.

1991 - 2000

Die 90er Jahre sind geprägt durch Innovation und Wachstum. Während die Erfolgsgeschichte ihrer „alt-bewährten“ KONTURBEX mit einem Großauftrag über 17 Zentrifugen Typ H 1000 für ein Potash-Projekt ihren damaligen Höhenpunkt erreicht, kann die SIEBTECHNIK mit den Zentrifugen und Dekantern der Typen CONTHICK, TWIN CONE und TURBO SCREEN einige Neuentwicklungen präsentieren.

2001 - 2011

Im Jahr 2001 zieht Robert Steinhaus sich nach Vollendung seines 65. Lebensjahres aus der Geschäftsführung zurück. Er steht dem Unternehmen aber auch weiterhin beratend zur Seite. Sein Sohn, Christian Steinhaus, ist nach Abschluss seines Studiums zunächst im Management der Hein, Lehmann Trenn- und Fördertechnik GmbH, Krefeld tätig. Im Jahr 2006 tritt er in 4. Generation in die Geschäftsführung der SIEBTECHNIK GmbH ein.

2012 - Heute

Mit der Auslieferung von 40 Hochleistungszentrifugen an den chinesischen Kunden Qinghai Potash Production (QPP) in 2012 und dem Folgeauftrag über weitere 20 Maschinen in 2014 ist ein weiterer Meilenstein in der Geschichte der SIEBTECHNIK GmbH erreicht. In dieser Zeit entsteht auch das hochmoderne Zentrifugen Technologie Zentrum in Mülheim. Die gesamte Baumaßnahme beinhaltet einen Neubzw. Umbau von 6.000 m² Büro- und Hallenfläche. Als Teil einer Gruppe mit über 50 Unternehmen mit 3.000 Mitarbeitern weltweit ist die SIEBTECHNIK GmbH strategisch außergewöhnlich gut aufgestellt. Die Herausforderungen des globalisierten Weltmarktes begreifen wir als Chance für eine weitere positive Unternehmensentwicklung.

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